Technik | Neues von Google

Es gab über das Wochenende einige für uns interessante Neuigkeiten von Google zu den Themen Android – als unser z.Zt. präferiertes Handy-Betriebssystem – ,QR-Codes und Augmented Reality.

Vielleicht können wir ja, für uns relevante, Inhalte ableiten.

Kaiserslautern / PRE-Park – Konversion & Stadtentwicklung

Bitte beachtet das Dokument “Kaiserslautern / PRE-Park – Konversion & Stadtentwicklung”.

Es ist ein Auszug aus dem Bericht “Konversion in Rheinland-Pfalz – Schnitt 2004 / 05 – Befunde und Handlungsempfehlungen” herausgegeben von der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz.

Am Beispiel des wohlbekannten Konversionsprojekts PRE-Park am Stadteingang von Kaiserslautern soll exemplarisch aufgezeigt werden, welche Daten als relevante Informationen für ein Konversions-Monitoring von Interesse sein können.

Dokumente | 3. Zwischenpräsentation

Anbei die 3. Zwischenpräsentation des GSPs als PDF-Dokument.

Technik | GeoWebBrowser

Hallo Zusammen

Ich habe einen GeoWebBrowser names WorldView entdeckt, der auf den ersten Blick wie Google Earth aussieht.

Wenn ich es richtig verstanden habe, kann da auch jeder eigene Verortungen vornehmen.  Man kann wohl auch durch das Auswählen von verschiedenen Kategorien Orte finden.

Auf meinem Laptop hat das Programm nicht funktioniert, auf nem andern PC is es prinzipiell gelaufen aber nur sehr langsam bis es sich aufgehängt hat. Es wär ganz gut wenn ihr auch mal damit rumspielt und schaut was man damit so alles anstellen kann.

Auf der Internetseite wird u.a. erklärt, dass dieses Programm kein GIS ist, aber dass man darauf basierend ein GIS erstellen könnte.

So. Hier die Links:

Startseite: http://www.pyxisinnovation.com/index.php

Download: http://www.pyxisinnovation.com/downloads.php

Erklärung: http://www.pyxisinnovation.com/pyxwiki/index.php?title=Main_Page

Technik | Geotagging bei Twitter

Hallo Leute,

    Ich habe heute Nachmittag beim Durchstöbern des Internets von einer interessanten Neuerung bei Twitter gelesen: http://winfuture.de/news,51572.html

Die Tweets können ab sofort verortet werden und es soll bereits eine Unterstützung für Android-basierte Smartphones (wie unser neues HTC Hero) besitzen. Ich werde versuchen, dies für unseren Account testweise zu implementieren und es ebenfalls am Handy auszuprobieren.

Ein weiterer Artikel dazu: http://winfuture.de/news,49205.html

Technik | GoogleZon

Hallo

Ich hab vorhin das Video zu “GoogleZon” gefunden, dass der Herr Zeile angesprochen hat.

Zuerst dachte ich dass “GoogleZone” ein Dienst von google, ähnlich wie die anderen MashUps sei. Aber das “e” am Ende muss weg. Hier das Video.

Englisch:   http://www.youtube.com/watch?v=AT9ho2G0N_Y

Deutsch:  http://www.youtube.com/watch?v=hZEhtVoI16g

Technik | 1. Eindruck zum HTC Touch 3G

In den vergangenen Tagen hatten Christina und ich die Gelegenheit das Smartphone HTC Touch 3G zu testen. Das Wichtigste zuerst einmal vorne weg: Ohne die geplante Prepaid SIM-Card von Tchibo mobil ist das Handy in seinem Funktionsumfang stark eingeschränkt.

Im Detail:

In den eigenen vier Wänden hatten wir zwar noch Zugriff auf unser privates WLAN, dafür ist durch den Stahlbeton in den Wänden keine Geopositionierung per GPS möglich. Selbst auf dem Balkon ist der Sichthorizont zu eingeschränkt um von den umherschwirrenden Satelliten eingeortet zu werden.

Ein größerer Test zu den möglichen Einsatzfeldern im Zusammenhang mit dem GSP ist also auf einen Zeitpunkt zu verschieben, wenn die SIM-Card wirklich vorhanden ist.

Zum allgemeinen Umgang mit dem Smartphone:

Die Bedienung ist dank Microsoft Windows Mobile 6.1-Betriebssystem und berührungsintensiven Display intuitiv, auch wenn grade diese TouchFLO-Benutzeroberfläche oftmals überladen wirkt und den Benutzer mit Funktionen zu erdrücken versucht.

Einen ausführlichen Test findet sich bei Chip.de, dem Fazit des Testers kann ich mich dabei (bisher) voll anschließen.

Protokoll | 1. Arbeitspräsentation Treffen

Beginn: 11:45 Uhr
Ende: 12:45 Uhr
Anwesend: Die Betreuer: Prof. Dr.-Ing. Bernd Streich, Dr.-Ing. Martin Rumberg und Dipl.-Ing. Peter Zeile, sowie alle Gruppenmitglieder

Zunächst werden die Ergebnisse des vorherigen Gruppentreffens durch Tobias Wiemers vorgestellt. Aus der Präsentation ergibt sich zum Schluss die Frage, auf welches Thema sich die Gruppe zukünftig konzentrieren soll, allgemeineres “Monitoring Labor” oder “Baukulturmonitoring mit mobilen Geowegbmethoden”.

Allgemein soll zur weiteren Bearbeitung des Projekts die kritische Betrachtung zwar beibehalten werden, aber auch visionäre Gedankengänge sollen entstehen.

Die Klärung des Begriffs “Baukultur” beinhaltet zwar immer auch Identität und Tradition, soll aber auch weiter gefasst betrachtet werden. Nicht nur historische Aspekte gehören dazu, sondern auch der Bezug zur Moderne, die ebenso zur Baukultur beiträgt. Das passende Stichwort für den weiteren Umgang mit dem Thema Baukultur ist “Zeitgeist”.

Der Monitoringbegriff sollte nicht zu eng definiert werden. Allgemein ist Monitoring die Beobachtung eines bestimmten Phänomens auf einer Zeitachse. Es muss nicht immer ein Zielbezug bestehen, auch reine Beobachtungen über einen Zeitraum gehören dazu (Beispiel: Klimabeobachtungen).

Zur Verknüpfung der beiden Themen stellt sich die Frage: Welche Monitoringelemente gehören zur Baukultur? Diese sind unter anderem baulich / räumliche Elemente, Akzeptanz, Identifikation, Ensembles, sozialräumliche Elemente, Bauleitplanung etc..

Für die weitere Arbeit wird empfohlen, dass sich die Gruppe mit Kevin Lynchs Theorie der Mental Maps beschäftigt, um ein effektives Arbeiten zu fördern.

Da nicht nur mobile Anwendungen Interesssant sind für das Projekt, soll sich auch mit Desktop Tools auseinandergesetzt werden. Als weitere Aufgabe für das nächste Treffen sollen die Begriffe “Baukultur”, “Monitoring” und “Geoweb” deduktiv auseinander gearbeitet werden. Dazu wurden Kleingruppen gebildet, sie sich jeweils mit einem Begriff intensiv beschäftigen. Die Gruppenaufteilung lautet wie folgt:

Monitoring (und Kevin Lynch): Alexander, Jörg, Marcus, Sebastian
Baukultur: Adrian, Beate, Eva, Linda
Geoweb: Ivo, Volker
Mit dem zur Verfügung gestellten Smartphone beschäftigen sich: Christina und Tobias.

Protokoll | 1. Gruppeninternes Treffen

Beginn: 15:00 Uhr
Ende: 18:15 Uhr
Anwesend: alle Gruppenmitglieder

Bei einer ersten Auseinandersetzung mit dem Projekt werden die Aufgabenstellung und das Thema gruppenintern diskutiert. Zur Frage stehen “Monitoring Labor” als allgemeineres Thema, indem sich mit Monitoring im weiteren Sinne beschäftigt wird, oder “Baukulturmonitoring mit mobilen Geowebmethoden”, bei dem der Schwerpunkt auf Baukultur liegt, und andere Monitoringfelder nicht behandelt werden.

Die Gruppe einigt sich darauf, zuerst die wesentlichen Begriffe “Baukultur” und “Monitoring” zu klären und ein Brainstorming zu den Themen zu machen, um sich mit der Materie auseinanderzusetzen. Die Grundlagen und das Verständnis zu den technischen Innovationen und Einsatzmöglichkeiten sollen intern in der Gruppe geschaffen werden, und nicht in die Präsentation am Mittwoch, den 04.11.2009, mit einfließen.

Baukultur:

Zum Thema Baukultur wurde zuerst ein Zitat von Kai Ganser vorgestellt: “Die Baukultur beschreibt die Summe der natürlichen und gebauten Umwelt die von menschlichen Leistungen erschaffen wurden. Dabei stützt sich die Identität der Baukultur auf die Geschichte und Tradition eines Landes oder einer Region. Baukultur entsteht täglich in deutschen Städten und Gemeinden und prägt wesentlich das Erscheinungsbild und die Lebensqualität. Baukultur verbindet den Willen der Gesellschaft zur Wahrung des kulturellen Erbes mit dem Gestaltungsanspruch an die gebaute Umwelt und der Bereitschaft zur Modernisierung und Veränderung.” Damit wurde auch gezeigt, dass ich sich mit dem Thema Baukultur bereits in der Literatur beschäftigt wurde.

Andere Definitionen nennen die Themenfelder, auf die sich Baukultur bezieht: Architektur, Ingenieurbau, Stadt- und Regionalplanung, Denkmalschutz, Landschaftsarchitektur, Innenarchitektur, Kunst am Bau. Es kommt die Frage auf, ob es andere sinnvolle Felder gibt, die mit der Baukultur verknüpft werden können, und wie die aktuelle Situation der Baukultur in Deutschland ist. Eine abschließende Klärung soll in den nächsten Treffen erfolgen.

Ein Ziel des Projekts soll es sein, die Diskussion um Baukultur weiter voranzubringen. Außerdem einigt sich die Gruppe darauf, Baukultur nicht nur für Fachkundige sondern für die Allgemeinheit und auch den Tourismus zur Verfügung zu stellen. Wie dies mit neuen, mobilen Mitteln geschehen könnte wird im Verlaufe des Projekts weiter untersucht. Mögliche Informationen, die den Nutzern gezeigt werden sollen sind beispielsweise reine Daten wie Baujahr und Architekt des Gebäudes, Entstehungsgeschichte, Entwicklung, sowie spezielle Merkmale.

Monitoring:

Die ersten Fragen, die sich stellen sind: Was ist Monitoring? Wo kommt Monitoring vor? Wie ist der Bezug zur Raumplanung und wie lässt sich Monitoring dort einbringen? Welche technischen Aspekte könnten dies erleichtern?

Monitoring bezeichnet die systematische Erfassung, Beobachtung bzw. Überwachung eines Prozesses mittels technischer Hilfsmittel. Es beinhaltet auch die Möglichkeit des Eingreifens, wenn man nicht den gewünschten Verlauf einer Planung beobachtet. Um eine Planung oder Prognose durch Monitoring zu kontrollieren, ist meist eine überprüfbare Zieldefinition erforderlich.

Monitoring kann ein kontinuierliches Stadtbeobachtungssystem sein, das zum Beispiel Leerstände oder sozialräumliche Entwicklung darstellt.

Folgende Beschreibung des Begriffs wird genannt: “Monitoring besteht aus einer quantitativen Datenanalyse, in der mittels einer Clusteranalyse “Gebiete mit ähnlicher Entwicklungstendenz” ermittelt werden und mit einer qualitativen Vertiefung ergänzt wird. Auf Grundlage der ermittelten Ergebnisse werden konkrete, gebietsbezogene Handlungsempfehlungen formuliert.” Hier wird der Bezug zum vorangegangenen GSP “Leerstandsmonitoring” hergestellt.

Zum Thema Monitoring sammelt die Gruppe verschiedene denkbare Einsatzfelder, in der Monitoring auftauchen kann und mit welchen Methoden man diese erfassen oder verbessern kann:

  • ÖPNV: Wie werden Haltestellen genutzt? Welche Buslinien werden stark frequentiert? à Crowd-Sourcing und QR-Codes zur Qualitätssicherung und Bürgerbeteiligung
  • Verkehrsmonitoring: Straßennavigation, Verkehrsdichten und Verkehrsfluss auch innerhalb Ortschaften um z.B. Feierabendverkehr zu umfahren, Ampelphasen, Staumelder
  • Fußgängermonitoring: Werden Fußwege genutzt oder werden unbefestigte (vielleicht direktere) Wege genutzt? Welche Fußwege werden stark frequentiert, welche nur wenig? Zu welchen Zeiten werden sie genutzt (muss eine dauerhafte Beleuchtung gesichert sein, oder gibt es Phasen, in denen keine Beleuchtung benötigt wird?)? Stichwort: “Tracking People” (Wahlpflichtfach)
  • Raumordnungsplanung: Werden die Ziele der Raumordnung erreicht? Kontrolle der Instrumente
  • Bebauungsplanung: Öffentlichkeitsbeteiligung schon vor der Entstehung, Informations-quellen durch beispielsweise Augmented Reality oder Informationen in QR-Codes
  • Stadtentwicklung: In welcher Form entwickelt sich die Stadt? Sind bestimmte Leitbilder festzustellen?
  • Stadtgestalt: Bewertung der Stadträume und Bürgerfeedback
  • Stadtteilentwicklung: demografischer Wandel, Wohnpreisentwicklung, Zu- und Wegzüge
  • Geschäftsstruktur: Discounterdichte, Art der Geschäfte, Geschäftszeiten. Wie wirkt sich die Geschäftsstruktur auf die Einwohner und die Stadt aus? Ist sie vielleicht für Citymarketing relevant?
  • Tourismus: kontrollierbar über Bettenbelegungen, gelöste Tickets in kulturellen Einrichtungen, wie beispielsweise Theater, Museen, Sportstätten,…
  • Soziale Stadtentwicklung: Gibt es Tendenzen zur Gentrifizierung? Durch quantitative Datenanalyse belegbar?
  • Soziale Einrichtungen: Auswirkungen der sozialen Infrastruktur

Monitoring in der Baukultur soll in ihrer Gesamtheit betrachtet werden und nicht, wie in oben genannten Beispielen, zu sehr im Detail verloren gehen. Dazu zählen Betrachtung nicht nur eines einzelnen Gebäudes, sondern zum Beispiel einer ganzen Straße oder eines Ortes. Außerdem sollen Gesellschaft, Kultur und eine zeitliche Komponente in der ganzheitlichen Betrachtung berücksichtigt werden. Dazu wird das Beispiel Google Earth in Kaiserslautern genannt. Für die Stadt gibt es in Google Earth die Möglichkeit, sich historische Karten anzusehen und somit eine Entwicklung nachzuvollziehen.

Die technischen Möglichkeiten für Raumbeobachtungen und Erfassungen wurden gesammelt und besprochen. Um für die Gruppe eine Zusammenfassung der Begriffserklärungen zur Verfügung zu stellen, werden im Protokoll die zusammengestellten Erklärungen genannt, auch wenn diese nicht explizit besprochen wurden.

Smartphones und Applikationen:

  • Mobiltelefon mit Eigenschaften eines Computers
  • Was kann ein Smartphone?
    • Mobiltelefonfunktion
    • Modifizierbares Betriebssystem
    • z.T. Touchscreen
    • Funktionen zur mobilen Büro- und Datenkommunikation
    • wLAN, Bluetooth, Infrarot, USB
  • Applikationen (Apps) sind Zusatzprogramme zur Funktionserweiterung von Smartphones
    • Beispiele für Apps sind Wikitude und Layar

Augmented Reality:

  • Computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung
  • z.B. Navigation
  • Darstellung und interaktive Analyse von Karten und Geländemerkmalen
  • Visualisierung von Architektur
  • Informationsportal mit Sightseeing

Wikitude:

Diese Anwendung erlaubt es dem User, Objekte (Gebäude, Bergspitzen, etc.) zu identifizieren, Geo-Koordinaten zu erfahren und weitere Infos aus Quellen wie Wikipedia, Qype und Panoramio auf dem Screen angezeigt zu bekommen.

Geoweb:

  • Entsprang ursprünglich aus der klassischen Disziplin GIS
  • Vereinfachte Verknüpfung von digitalen Kartenmaterial mit weiteren georeferenzierten Daten
  • Nutzung kollektiver Intelligenz
  • Beispiele: Google Earth, Virtual Earth, Open Street Map, Lanis

Web 3.0:

  • “Das an das Internetangeschlossene Gerät versteht die semantische Bedeutung des gesprochenen Wortes und führt daraufhin zielgerichtete Aktionen aus.”
  • “Man stelle sich vor, Verbraucher können einfach ihrem Handy eine Frage stellen und es würde sofort antworten: Das Handy würde eine gesprochene Frage sofort verstehen und wie ein persönlicher Assistent die richtige Antwort verbalisiert.”

Crowd Sourcing:

“(…) ist die Strategie des Auslagerns einer üblicherweise von Erwerbstätigen entgeltlich erbrachten Leistung durch eine Organisation oder Privatperson mittels eines offenen Aufrufes an eine Masse von unbekannten Akteuren, bei dem der Crowdsourcer und/oder die Crowdsourcees frei verwertbare und direkte wirtschaftliche Vorteile erlangen.”

QR-Codes:

  • “ist ein international anerkannter 2D-Code, der von ISO/IEC unter 18004 standardisiert wurde”
  • “Eingesetzt wird der QR-Code für das schnelle Scannen von Informationen.”
  • “Das QR-Barcode-Symbol hat ein quadratisches Format und ist gekennzeichnet durch schwarz-weiße Quadrate, die sich an drei Ecken befinden. Diese Kennzeichnung dient der Positionierung des 2D-Codes, der omnidirektional lesbar ist. Die Daten werden wie beim Strichcode in den schwarz-weißen Informationen gespeichert, wobei die Strichausrichtung in zwei Dimensionen verläuft. Mit der Standard-QR-Code können binäre, numerische und alphanumerische Zeichen dargestellt werden.”

Hallo liebe GSP-Mitstreiter!

Willkommen zu unserem GSP-Blog! Zunächst habe ich alles provisorisch eingerichtet, in den nächsten Tagen werde ich mich aber an die Einstellungen und Anpassungen setzen.

Bis dahin viele Grüße,

Christina

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